Wird die Luft für den Fisch eng?

Atomkraftwerkunfall in Japan, die Ölkatastrophe vor der amerikanischen Küste und die generelle Erwärmung der Erde lassen uns beängstigt auf unsere Meere blicken und deren Bewohner. Es stellt sich die Frage inwieweit Fisch noch als Nahrungsmittel zu verwenden ist oder ob wir uns bald eine Alternative suchen müssen.

Die Überfischung der Meere

Wie immer ist die Betrachtung eines solchen komplexen Problems nicht mit einer klaren schwarz oder weiß Aussage zu beantworten. Was allerdings schon mal generell gesagt werden kann, ist, dass der wild-lebende Bestand an Fischen in den Weltmeeren abgenommen hat und dass dies sowohl an den Umweltfaktoren, als auch an der Überfischung der Meere liegt. Durch den sehr hohen Ausstoß an CO2, haben sich die Meere zwar nur geringfügig erwärmt, aber dieser Anstieg reicht aus um Mineralvorkommen und Algenproduktion auf der Landkarte der Erde durcheinander zu bringen. Und das schlägt sich schließlich auch auf den Fischbestand durch. Selbsverständlich ist auch ein Atomkraftunfall wie in Japan eine Bedrohung für den Fisch, da dieser Gefahr läuft verseucht zu werden und damit auch eine Gefährdung für uns darstellt. Diesmal hat aber die Katastrophe keinen nennenswerte Verstrahlung der gewaltigen Wassermassen verursacht, was also zu keiner akuten Bedrohung führte. Prinzipiell ist es aber unsere Aufgabe von derartigen Energieversorgungsträgern Abstand zu gewinnen. Außerdem gilt es Fische aus, im natürlichen Raum liegenden Zuchtbecken, dem Wildfang vorzuziehen.

Informationen sind der Schlüssel

Dabei gilt es darauf zu achten, dass bei der Aufzucht des Fisches keine Medikamente verwendet werden. Bevor also Essen bestellen auf der Tagesordnung steht, sollte man sich darüber informieren, welche Fischsorten ohne bedenken verzehrt werden können. Das Internet liefert mittlerweile sehr gute Tabellen in denen die jeweilige Aufzuchtart und der Bestand der jeweiligen Fischsorte aufgezeigt wird. Wer sich gut informiert, darf auch sorgenfrei seinen Fisch genießen. Es gilt an die Umwelt zu denken und Information ist der Schlüssel für den Bestand der Weltmeere.

Image: Dieter Groth – Fotolia

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